Aktuelle Vorgaben

Aktuelle Regelungen für den Sportbetrieb

Die Fallzahlen im Stadtgebiet Offenbach steigen wieder. Daher gibt es für den Vereinssport neue Auflagen zum Trainingsbetrieb.

Nachfolgend die Regelungen für den Sportbetrieb:

Sportbetrieb (Auslegungshinweise vom 19.08.2021):

Generell gilt nach § 20 CoSchuV (Zitat):

In Sportstätten ist die Sportausübung zulässig, wenn ein sportspezifisches Hygienekonzept vorliegt. Für Zuschauer gilt § 16 (1) entsprechend. Der Freizeit- und Amateursport auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist vollumfänglich erlaubt.

Dies gilt unabhängig der Personenzahl, § 16 (1) findet für die Sportausübung keine Anwendung. Hinsichtlich der geforderten sportartspezifischen Hygienekonzepte wird auf die DOSB-Leitplanken zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens (https://cdn.dosb.de/user_upload/www.dosb.de/Corona/20210514_Leitplanken_2021.pdf) und den Empfehlungen des Landessportbundes (https://www.landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/) verwiesen.

 Zuschauer sind beim Trainings- und Wettkampfbetrieb zulässig, wenn sichergestellt wird, dass diese den allgemeinen Vorgaben für Veranstaltungen (siehe § 16 = ab Seite 23 Lesefassung CoSchuV) nachkommen können.

Negativnachweise für den Einlass in die Innenräume von Sportstätten (Sporthallen)

Die neue Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) und das überarbeitete Präventions- und Eskalationskonzept des Landes Hessen sehen ab einer Inzidenz von 35/100.000 vor, dass auch für den Einlass in die Innenräume von Sportstätten (Sporthallen) ein Negativnachweis nach § 3 CoSchuV erforderlich ist. Damit ist der gesamte Sport in Innenräumen gemeint, mit Ausnahme des Profi- und Spitzensports. Das heißt, dass Nutzer von Sporthallen vorzuweisen haben, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Dies gilt ab der ersten Person.

Die Testnachweise (§ 3 Abs. 1 Ziffer 3-6 CoSchuV = Anlage Lesefassung CoSchuV Seite 7 - 9) betreffen Kinder ab 6 Jahren und werden im Folgenden dargestellt:

  • 3 Abs. 1 Ziffer 3 CoSchuV: ein Testnachweis im Sinne des § 2 Nr. 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, der die aus der Anlage 1 der CoSchuV ersichtlichen Daten enthält,
  • 3 Abs. 1 Ziffer 4 CoSchuV: ein Testnachweis aufgrund einer maximal 48 Stunden zurückliegenden Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik),
  • 3 Abs. 1 Ziffer 5 CoSchuV: den Nachweis der Teilnahme an einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektions-  schutzgesetzes (beispielsweise ein Testheft für Schülerinnen und Schüler mit Eintragungen der Schule oder der Lehrkräfte) oder
  • 3 Abs. 1 Ziffer 6 CoSchuV: einen Nachweis über die Durchführung eines maximal 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Tests auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zur Eigenanwendung durch Laien nach § 13 Abs. 3 für Lehrkräfte und das sonstige Personal an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes, der die aus der Anlage 2 ersichtlichen Daten enthält.

 

Das heißt für Schüler, die in einem Sportverein sind, besteht die Möglichkeit, den Test über die Testungen in den Schulen zu erbringen. Für Vereine generell besteht die Möglichkeit, dass der Test vor dem Kurs / der Sportstunde vor Ort unter Aufsicht des Kurs- oder Übungsleiters erbracht werden kann. Die Testnachweise nach § 3 Abs. 1 Ziffer 3 CoSchuV müssen die Voraussetzung des § 2 Nr. 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) erfüllen. Das heißt, ein Test-nachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrundeliegende Testung durch In-vitro-Diagnostika erfolgt ist, die für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt sind und die auf Grund ihrer CE -Kennzeichnung oder auf Grund einer gemäß § 11 Absatz 1 des Medizinprodukte-gesetzes erteilten Sonderzulassung verkehrsfähig sind, die zu Grunde liegende Testung maximal 24 Stunden zurückliegt und

  • vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist,
  • im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt oder
  • von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung vorgenommen oder überwacht wurde.

 

Grund dafür ist nach Verordnungsbegründung, dass Testungen durch solches Personal oder unter Aufsicht solchen Personals die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Testung ein verwertbares Ergebnis liefert und die zur Zulassung notwendigen Güteparameter an den Test eingehalten werden.

Insofern könnten die Übungsleiter für die Kursteilnehmer, die weder geimpft oder genesen noch Schüler oder Kinder sind, vor Ort Tests unter Aufsicht anbieten. Dies sollte seitens der Vereinsvor-stände gegenüber den Übungsleitungen kommuniziert werden. Die Vereine sind für diesen Fall je-doch selbst für die Beschaffung und Finanzierung der Tests zuständig. Es wird empfohlen die Testun-gen, soweit möglich, in den vorhandenen Testzentren im Stadtgebiet durchzuführen. Weitere Infor-mationen zu Teststationen im Stadtgebiet Offenbach finden Sie unter www.offenbach.de/testen.

Nutzung der Umkleiden und Duschen auf städtischen Sportanlagen

Grundsätzlich sind die Umkleiden und Duschen auf städtischen Sportanlagen und in Schulturnhallen für die Nutzung geöffnet. Für die Nutzung der Schulturnhalle und der Sanitärräume ist es notwendig für Ihre Sportgruppen Hygieneregeln (Hygienekonzept) zu erstellen. Da in den Umkleiden und Duschen der Sportanlagen und der Sporthallen der Abstand nicht einzuhalten ist, besteht eine Maskenpflicht für alle Personen, welche sie nutzen. Weitere Inhalte des Hygienekonzeptes sollten, neben den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Sportgruppen und Sportarten (hier gibt es seitens der Verbände oftmals Hilfestellung) auch die restlichen gängigen vom RKI empfohlenen AHACL Regeln sein. Vor den Umkleidekabinen, Duschen und Eingängen sind, wenn möglich Warteschlangen zu vermeiden.

Gelten weiterhin die AHA-Regeln?

Grundsätzlich werden die allgemein gültigen und vom RKI empfohlenen AHACL-Regeln weiterhin dringend empfohlen.


Hygienekonzepte

  • derzeit nur für Mannschaftssport (sowie Profi- und Leistungssport) vorgeschrieben; sonst aber empfohlen / empfehlenswert
  • Hygienekonzepte müssen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden. Hygienekonzepte müssen im Einzelfall geeignet sein, die Übertragung des SARS-CoV-2-Virus zu verhindern bzw. das Infektionsrisiko erheblich zu reduzieren. Alle erforderlichen Maßnahmen sind zu ergreifen. Pauschale Vorgaben für geeignete Hygienekonzepte können aufgrund der Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalls nicht gemacht werden.“-Auslegungshinweise zu CoKoBeV

Landesregelungen

Hier findet Ihr eine Übersicht der Landesregelungen

Sobald es eine neue Entwicklung für den Sport in Offenbach gibt, werden wir Ihnen diese umgehen weiterleiten.

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